Die Zönose #004 – Willkommen in der Gallerie

Der Nose nach weiter

Weil sich der Autor selbst nie merkt, wer aller Teil der Zönose ist – also das kuschlige Kernteam – hat er sich im West-Trakt seines Schlosses einen eigenen Ahnensaal eingerichtet. Da geht er immer hin, ehe er neues Futter für seine pelzigen und gefierderten Freunde holt.

Da wäre Alois, der Schuhschnabel, der immer alles besser weiß.  Armin, der etwas kauzige Ameisenbär und der gemütliche Saiga Norbert. Der feche Koboldmaki hat noch immer keinen Namen. Dafür hat der Kuhfisch gleich zwei: Denn eigentlich heißt er Leopold. Doch da er sich für eine Kuh hält, möchte er Zenzi genannt werden. Willi, der Nasenaffe, ist ein ganz lieber, doch muss er sich zwangsweise für jede seiner Aussagen entschuldigen. Die reale Vorlage dazu ist übrigens weiblich. Wieso die Figur nicht Wilhelmine heißt, das wird wohl für immer ungewiss bleiben. Dann wäre da noch das gefräßige Schnabeltier Sven und das ängstliche Wasserschwein, das sich vor allem vor Wasser fürchtet. Auch Bernd, die „Spontaneously Hypertensive Rat“, eine Ratte mit ADHS (was es nicht alles gibt) und das selbstdarstellerische, egoistische Stachelschwein Melanie sind mit von der Partie und fußen auf realen Figuren. 

An wen fühlst Du Dich erinnert? Mit wem kannst Du dich am besten identifizieren? Egal wie du bist und wer du bist: Wisse immer, dass jeder liebenswert ist, so wie er ist. Igendwie. Egal welche Macken, welch großen Schnabel oder lange Stacheln er hat. 

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